4 wochen sind es mal wieder her, dqss ich hie schrieb.
das wichtigste war wohl der besuch meiner familie, der mir nicht nur unmengen an musik und kaffee einbrachte sondern auch ein sehr sehr schönes wochenende. meine schwester blieb noch bis mittwoch morgen, sodass wir noch zwei wunderbare tage in strasbourg und umgebung verbringen konnten. das war auch praktisch das erste mal, dass ich mich etwas mit der weiteren umgebung von strasbourg vertraut machte, da wir am dienstag auf den mont st.odile fuhren, um uns eine sehr schöne alte klosteranlage anzuschauen. anschließend schuaten wir uns noch den (achtung fremdwort für deutsch-lkler, aber bestimmt falsch geschrieben) pitoresken ort obernai am fusse des besagten berges anzuschauen. den tag beschlossen wir mit einem besuch in dem in strasbourg weltbekannten käserestaurant "la cloche a fromage". es wurde exorbitant viel käse gegessen, besonders von mir, der nicht nur das tagesmenü, sondern auch noch das halbe käsefondue meiner schwester verputze. mein magen fand das nicht so witzig, aber hey.
mittwoch morgen musste ich sie dann zu selten gesehener füher stunde zum bahnhof bringen. wenn die familie einen dann wieder verlässt, fühlt man sich dann mal wieder so alleine wie selten sonst.
zwei wochen zuvor war ich bei dennis in mannheim, wo wir es jedoch nur einen tag aushielten und am sonntag nach heidelberg flüchteten, was dann doch deutlich schöner ist und eine cafedichte von ungefähr 3,5/m2 aufweist. für cappucino und käsekuchen war also gesorgt, petrus der alte gauner spielte auch mit, sodass man auch den ganzen tag durch die stadt lustwandeln konnte.
zurück in die gegenwart und zu diesem wochenende. es sollte das letzte in strasbourg für marta, eine sehr sympathische italienische philosophie-studentin sein, mit der wir alle hier in den letzten sechs monaten viel spass hatten. so wurde freitag und samstag abend auf teufel komm raus gefeiert wurde, was für mich um haaresbreite zu einer handfesten kneipenschlägerei mit einigen engländern geführt hätte. ich verstand gar nicht, warum die so ausgetickt sind, bis man mir es tags darauf erklärte: ich machte mit martas kamera photos, von uns allen. aus heiterem himmel (mir selber unverständlich) machte ich dann ein photo von einem mädchen, das neben unserem tisch stand. als ich es(das photo) dann sah, stieß ich ein lautes "oh mein gott" aus, dass in englischen ohren unverständlicher weise wie ihr heimisches "oh my god" klingt. dies rief dann also die männlcihen, englischen begleiter des besagten mädchens auf den plan, die mir ein freundliches "why the hell did you do that?" entgegenwarfen. ich konterte mit einem gekonnten "why not". keine zufriedensstellende antwort für den engländer, der zwar einen kopf kleiner war als ich, aber mit seiner wayne rooney figur punkten konnte. nichts desto trotz konnte er mich in meinem fröhlichen suff nicht wirklich beeindrucken, so dass von italienischer und kanadischer seite aus interveniert werden musste, um ihn davon abzuhalten, das ganze auf physischer ebene zu klären. ich war eben leider zu wie ne uhr und hab in dieser euphorie mein eigenes fehlverhalten nicht wirklich gesehen. hab mich am nächsten tag auch ein bisschen geschämt.
der abend endete aber gut und spät, so dass man auf dem nach hause weg schon beim bäcker klopfen und ein warmes schokoladenhörnchen erwerben konnte.
samstag gabs dann erstmal pasta bei den italienischen erasmusstudenten und anschließend in clubs, wo sich dann einiger spanier, die sich uns angeschlossen hatten fast prügeln mussten. schlimme stadt. es wurde wieder spät und so konnte man abermals mit einem warmen schokohörnchen in der hand abschied von marta nehmen.
heute hatte es hier dann tatsächlich gemütliche zwanzig grad, was ich mit einem ausgedehnten stadtspaziergang quittierte. und nun sitze ich hier.
letzte gute nachricht ist, dass ich meine urlaubstage von weihnachten wiederbekommen habe, sodass ich nun abzüglich derer, die schon fest eingeplant sind noch elf stück zur verfügung habe, also sagt mir wann und wo und ich bin da.
Sonntag, 24. Februar 2008
Sonntag, 3. Februar 2008
girl move away from here
das leben scheint es gerad nicht gut mit vielen von uns zu meinen. und wenn ich das nicht wüsste würde ich mich noch viel mehr darüber ärgern, dass mir gerad mein ipod geklaut wurde. aber das scheint gerade irgendwie lächerlich unwichtig.
desweiteren sind, um beim alltäglichen zu bleiben, die ersten filme, die ich mit holga geschossen habe absolut großartig und falls ich es schaffen sollte, die nochmal irgendwie zu digitalisieren werd ich sie vielleicht auch mal in den großen datenstrom werfen und vielleicht schwimmen sie irgendwann an einem von euch vorbei. bis dahin verstecke ich sie in einem schuharton.
nächstes wochenende sehe ich dennis (schon) wieder, worauf ich mich schon sehr sehr freue. wochenends darauf kommt meine familie, was auch viel freude verspricht.
Leben ist, was man zwischen dem Auftreten und dem Zuschlagen einer Tür sieht.
desweiteren sind, um beim alltäglichen zu bleiben, die ersten filme, die ich mit holga geschossen habe absolut großartig und falls ich es schaffen sollte, die nochmal irgendwie zu digitalisieren werd ich sie vielleicht auch mal in den großen datenstrom werfen und vielleicht schwimmen sie irgendwann an einem von euch vorbei. bis dahin verstecke ich sie in einem schuharton.
nächstes wochenende sehe ich dennis (schon) wieder, worauf ich mich schon sehr sehr freue. wochenends darauf kommt meine familie, was auch viel freude verspricht.
Leben ist, was man zwischen dem Auftreten und dem Zuschlagen einer Tür sieht.
Montag, 21. Januar 2008
take care of all of my children!
paris und die babyshambles waren großartig. cannes war auch ein heidenspass. oben ohne in der sonne im januar hatte man lange nicht. beweise sieht man bei studivz.
seit zwei abenden bin ich nun wieder in strasbourg und es läuft. war beide abende mit james und einem kumpel von ihm aus canada weg. großes curling.
in der heimat wird man mich vielleicht um ostern sehen, aber sicher ist was anderes.
jetzt gibts erstmal andere sachen, um die man sich kümmern muss, ich flüster mal leise "studium" und jeder der jetzt nen schrecken bekommt, weiß was ich meine.
kurzum ist alles gut, und an wen ich denke weiß das auch.
don't let them wander or roam
seit zwei abenden bin ich nun wieder in strasbourg und es läuft. war beide abende mit james und einem kumpel von ihm aus canada weg. großes curling.
in der heimat wird man mich vielleicht um ostern sehen, aber sicher ist was anderes.
jetzt gibts erstmal andere sachen, um die man sich kümmern muss, ich flüster mal leise "studium" und jeder der jetzt nen schrecken bekommt, weiß was ich meine.
kurzum ist alles gut, und an wen ich denke weiß das auch.
don't let them wander or roam
Freitag, 4. Januar 2008
Everything dies baby that's a fact...
Der heimaturlaub ist so gut wie gelaufen und in wenig mehr als 24 stunden steht meine rückfahrt nach strasbourg an. Trotz meiner Krankheit, die mich, wie viele wissen die gesamte erste woche inklusive der gesamten Weihnachtsfeiertage niedergelegt hat, hat mir die Zeit hier doch absolut gut getan und meine Familie und die Jungs wiederzusehen hat mir genug Kraft für die vor mir liegenden 7 Monate gegeben.
Silvester und der heutige Abend gehörten auf jeden Fall zu den spaßigsten Sachen, die ich in den letzten Monaten erleben durfte.
Nichts desto trotz freue ich mich nun auch auf das Wochenende in Paris und das Seminar in Cannes, bei dem ich gleich all die Leute wiedersehe, die ich zuletzt Anfang September sah, was mir noch immer vorkommt, als sei es gerade einen Monat her, unabhängig davon, was seit dem alles wunderbares und furchtbares passiert ist.
...but maybe everything that dies someday comes back.
BAM
Silvester und der heutige Abend gehörten auf jeden Fall zu den spaßigsten Sachen, die ich in den letzten Monaten erleben durfte.
Nichts desto trotz freue ich mich nun auch auf das Wochenende in Paris und das Seminar in Cannes, bei dem ich gleich all die Leute wiedersehe, die ich zuletzt Anfang September sah, was mir noch immer vorkommt, als sei es gerade einen Monat her, unabhängig davon, was seit dem alles wunderbares und furchtbares passiert ist.
...but maybe everything that dies someday comes back.
BAM
Dienstag, 1. Januar 2008
Take care of all of my children!
Mein Urlaub hier Zuhaus nähert sich nun schon so langsam dem Ende und ich möchte die Ruhe nutzen um euch allen viel Glück für das nächste Jahr zu wünschen und mein bedauern auszusprechen, dass ich auch die nächsten sieben Monate nicht uneingeschränkt mit den Menschen verbringen kann, mit denen ich meine Zeit am liebsten teile.
Nichts desto trotz versuche ich, aus den vor mir liegenden Monaten so viel wie irgend möglich zu lernen.
Bedanken möchte ich mich einmal mehr bei den Menschen, die mir diese Zeit hier zuhause so unvergesslich haben werden lassen. silvester war, gemessen an den erwartungen, absolut großartig und dass ich bis dahin die ganze zeit krank war, ist eben pech. aber wenn ich nun bald wieder aufbreche ist eines sicher: Wir sehen uns wieder!
Nichts desto trotz versuche ich, aus den vor mir liegenden Monaten so viel wie irgend möglich zu lernen.
Bedanken möchte ich mich einmal mehr bei den Menschen, die mir diese Zeit hier zuhause so unvergesslich haben werden lassen. silvester war, gemessen an den erwartungen, absolut großartig und dass ich bis dahin die ganze zeit krank war, ist eben pech. aber wenn ich nun bald wieder aufbreche ist eines sicher: Wir sehen uns wieder!
Dienstag, 4. Dezember 2007
Am I The Only Lonely?
So Weihnachten steht vor der Tür, es sind keine drei Wochen mehr hin.
Morgen sehe ich endlich, zum ersten Mal seit zwei Jahren, meine Lieblingsband live und wer sich jetzt fragt, wer das ist, sollte sich ernsthaft Gedanken machen, warum er diesen Blog liest, wo er mich ja offensichtlich nicht kennt.
Nichts desto trotz vergeht die Zeit hier immernoch schneller als ich Katze im Sack sagen kann und das erklärt auch, warum mein letzter Eintrag schon wieder zwei Wochen her ist. Der Mangel an Rückmeldung lässt mich allerdings sowieso daran zweifeln, warum ich das hier überhaupt fort führe. Hätte eine mir sehr wichtige Person mir nicht ein ausdrückliches Lob ausgesprochen, hätte ich das hier wohl schon beerdigt.
Falls es trotzdem noch jemand liest:
Wir sehen uns Weihnachten, vielleicht.
Morgen sehe ich endlich, zum ersten Mal seit zwei Jahren, meine Lieblingsband live und wer sich jetzt fragt, wer das ist, sollte sich ernsthaft Gedanken machen, warum er diesen Blog liest, wo er mich ja offensichtlich nicht kennt.
Nichts desto trotz vergeht die Zeit hier immernoch schneller als ich Katze im Sack sagen kann und das erklärt auch, warum mein letzter Eintrag schon wieder zwei Wochen her ist. Der Mangel an Rückmeldung lässt mich allerdings sowieso daran zweifeln, warum ich das hier überhaupt fort führe. Hätte eine mir sehr wichtige Person mir nicht ein ausdrückliches Lob ausgesprochen, hätte ich das hier wohl schon beerdigt.
Falls es trotzdem noch jemand liest:
Wir sehen uns Weihnachten, vielleicht.
Freitag, 16. November 2007
Tonight Made Me Unstopable
MONTAG:
Kino war sehr gut, "Die Ermordung Jesse James durch den Feigling Robert Ford". auf englisch mit franzoesischen untertiteln, die natuerlich nicht sehr hilfreich waren. aber absolut empfehlenswerter Film.
DIENSTAG:
Loney Dear, Beirut und Andrew Bird in der Laiterie.
Erster act okay, beirut grossartig, andrew bird ziemlich enttaeuschend. alles in allem hat es sich aber gelohnt.
MITTWOCH:
Geburtstagsparty von James, einem kanadier(wer fragt jetzt warum ich mit nem boot feiere?), den ich in ner erasmuskneipe kennen gelernt und seit dem auf fast jedem konzert getroffen habe. dabei war auch ein grossartiger Australier, der genau so grob, ungehobelt und wunderbar war, wie man es von einem australier erwartet. spaeter fand man sich beim ersten schnee des jahres auf der strasse wieder. o-ton aussie: this is the second time i see snow in my life.
DONNERSTAG:
Metz, 160km, Bloc Party. brilliant, das beste seit langem und das erste mal, dass ich franzosen auf nem konzert habe tanzen sehen. ein abend, von dem man vielleicht nochmal seinen enkelkindern erzaehlen kann. und wer weiss, naechstes mal ist es vielleicht ein stadion und damit nicht mehr halb so gut. es beschlich einen das gefuehl, bei der entstehung einer legende dabei gewesen zu sein.
Kino war sehr gut, "Die Ermordung Jesse James durch den Feigling Robert Ford". auf englisch mit franzoesischen untertiteln, die natuerlich nicht sehr hilfreich waren. aber absolut empfehlenswerter Film.
DIENSTAG:
Loney Dear, Beirut und Andrew Bird in der Laiterie.
Erster act okay, beirut grossartig, andrew bird ziemlich enttaeuschend. alles in allem hat es sich aber gelohnt.
MITTWOCH:
Geburtstagsparty von James, einem kanadier(wer fragt jetzt warum ich mit nem boot feiere?), den ich in ner erasmuskneipe kennen gelernt und seit dem auf fast jedem konzert getroffen habe. dabei war auch ein grossartiger Australier, der genau so grob, ungehobelt und wunderbar war, wie man es von einem australier erwartet. spaeter fand man sich beim ersten schnee des jahres auf der strasse wieder. o-ton aussie: this is the second time i see snow in my life.
DONNERSTAG:
Metz, 160km, Bloc Party. brilliant, das beste seit langem und das erste mal, dass ich franzosen auf nem konzert habe tanzen sehen. ein abend, von dem man vielleicht nochmal seinen enkelkindern erzaehlen kann. und wer weiss, naechstes mal ist es vielleicht ein stadion und damit nicht mehr halb so gut. es beschlich einen das gefuehl, bei der entstehung einer legende dabei gewesen zu sein.
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